Penam - Haus & Garten

Der Wintergarten

Die gemütliche Veranda hat ihren Charme noch immer nicht verloren. Nur gibt man ihr heute ein moderneres „Gesicht“ sowie einen anderen Namen. Der Wintergarten zählt beim Neubau eines Einfamilienhauses keinesfalls zur Kategorie Nebenräume – und nicht selten werden bisherige Terrassen zum „Bauland“ für eine verglaste Gebäudeerweiterung erklärt.

Die Vorteile eines Wintergartens: Im Schutz vor Wind, Regen und extremen Temperaturschwankungen verlängert er die Freizeit im Grünen. Die bisherige Flora im Garten kann durch eine Vielzahl ausgefallener, sogar exotischer Pflanzen bereichert werden. Ein gut geplanter Wintergarten „fängt“ auch in den kalten Monaten des Jahres nutzbare Solarenergie kostenlos auf. Das alles verbessert die Wohn- und Lebensqualitäten eines Einfamilienhauses sehr.

Ein Nachteil kann sich aber auch ergeben: Falsche Beschattungen und Belüftungen führen zu einer extremen Luftfeuchte und überhitzten Biosphäre - für Ruhesuchende und Pflanzen ein nicht erträgliches Klima. Die Abhilfen dagegen sind eine sorgfältige Planung, fachgerechte Beratung sowie Bauausführungen, die sich bereits bewährt haben. Für geschickte Hände gibt es ausgereifte Bausätze in den unterschiedlichsten Größen und Formen. Der Wintergarten in Eigenleistung aus Aluprofilen, Plexiglas und vorgefertigten Elementen verlangt keine komplizierten Arbeitstechniken. Das winterkühle Glashaus erfordert den geringsten Aufwand an technischen Versorgungen. Für temperierte oder beheizte Anbauten müssen neben der leistungsgerechten Technik auch entsprechende Isolierungsmaßnahmen berücksichtigt werden.

Unter den Liebhabern von mediterranen Stauden und Blumen gilt: Keinesfalls ein beheizter Wintergarten, aber wohl temperiert muss er sein. Die Kenner tropischer Pflanzungen werden sich für den beheizten Glasgarten entscheiden. Dafür bleiben den Eigentümern eines „kalten“ Wintergartens beide genannten Optionen offen: Der Umbau kann nach dem nächsten Winter erfolgen.